Welche Pumpe für welchen Zweck

Elektrisch oder manuell? In unserem Sortiment haben wir drei elektrische Milchpumpen und eine
manuelle Milchpumpe gelistet. Sie finden in den unterschiedlichsten Bereichen ihren Einsatz. Mit den
elektrischen Milchpumpen von mamivac® können Sie schnell und schonend Muttermilch abpumpen.
Finden Sie heraus, welche die Richtige für Sie ist. Die Übersicht hilft Ihnen dabei.

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mamivac® Brustglocken

16,45 
283131/32/21
Passend für alle mamivac® Pumpsets PREMIUM (mit Weithalsgewinde).

mamivac® EASY

25,00 
281360
Mit dieser Handmilchpumpe lässt sich zuhause oder unterwegs Muttermilch hygienisch und sauber abpumpen.

mamivac® LACTIVE inkl. 2 Pumpsets

99,99 
287004
Die komfortable Doppelmilchpumpe für die aktive und berufstätige Mutter
mamivac® Pumpset Economy

mamivac® Pumpset ECONOMY

Ab 21,95 
283122/28/24
Bisphenol-A-freies Absaugset mit Standardflasche aus Polypropylen.
mamivac Pumpset Premium

mamivac® Pumpset PREMIUM

Ab 27,68 
283123/20/29/33
Bisphenol-A-freies Absaugset mit Weithalsflasche. Einfache und sichere Handhabung.

mamivac® SENSITIVE-C

735,00 
284000
Die Milchpumpe für den Verleih aus der Apotheke, mit speziell entwickelter Technik für höchsten Pumpkomfort.

mamivac® SENSITIVE-CFH

925,00 
286000
Die 2-Phasen-Muttermilchpumpe für die Klinik. Langlebig, wartungsfreie Technik. Einfache Bedienung und Handhabung.
Softeinsatz für Pumpset Premium L

mamivac® Softeinsatz

5,30 
281215
Der Silikon-Softeinsatz mit genopptem Profil für einen angenehmen Massageeffekt

Muttermilch: So wichtig ist sie für Ihr Baby

Muttermilch ist die gesündeste Hauptnahrungsquelle unmittelbar nach der Geburt Ihres Babys, denn die Neugeborenen bilden nur mit ihr ausreichend Antioxidantien für das Abfangen von freien Radikalen. Auch wenn mittlerweile diverse Alternativen zur Muttermilch existieren, erfüllen diese die Funktion der natürlichen Milch nur zum Teil, da sich gewisse Botenstoffe und Mikronährstoffe nicht künstlich herstellen lassen. Im Vergleich zu Kuhmilch enthält Muttermilch andere Nährstoffkonzentrationen: Sie enthält …

  • … weniger Eiweiß
  • … mehr Kohlenhydrate
  • … Antikörper und abwehrfördernde Enzyme
  • … fettspaltende Enzyme
  • … mehr Kupfer
  • … weniger Phosphor
  • … mehr Vitamin A, C und E
  • … weniger Vitamin B und K

Da die genauen Eigenschaften und Inhaltsstoffe der Muttermilch maßgeblich von der Ernährung beeinflusst werden, ist die gezielte Auswahl von Speisen während der Stillphase essenziell für Ihr Baby.

Was ist eine Milchpumpe und wann ist sie sinnvoll?

Eine Muttermilchpumpe – auch Milchpumpe oder Brustpumpe genannt – ist ein Hilfsmittel während der Stillzeit, mit dem Mütter ihre Milch gezielt abpumpen können, wenn das Stillen aus diversen Gründen nicht möglich ist. Da ein Kind im Regelfall etwa ein Jahr gestillt wird und Komplikationen nicht selten sind, kommen während dieser Zeit recht häufig Milchpumpen zum Einsatz. Dabei wird die abgepumpte Milch für das Baby in einem sogenannten Pumpset aufgefangen und in einem Muttermilchbeutel/Gefrierbeutel aufbewahrt. So kann die Milch platzsparend gekühlt oder in Babyflaschen gefüllt und erneut erwärmt werden.

Erstmals entwickelt wurde die Milchpumpe von einem Kasseler namens Johann Gottlieb Stegmann (1725–1795), wenngleich der echte Erfinder der Muttermilchpumpe Carl Baunscheidt war. Er entwickelte etwa im Jahre 1855 eine Handmilchpumpe der modernen Art. Die erste elektrische Variante der Brustpumpe wurde hingegen von Edward Lasker im Jahre 1927 patentiert.

 

Warum eine Milchpumpe? – Gründe für die Nutzung

Eine Milchpumpe kann für eine Mutter eine Erleichterung sein, um die Stillfähigkeit aufrechtzuerhalten und um vorzeitiges Abstillen zu verhindern. Überdies existieren weitere Gründe, weswegen Mütter zu einer Stillhilfe in Form einer Milchpumpe greifen, darunter:

  • Krankheiten oder Brustentzündungen (Mastitis)
  • Milchstau
  • Berufstätigkeit oder Trennung von Mutter und Kind
  • Das Kind leidet an einer Trinkschwäche oder der Saugvorgang des Säuglings
    ist aus anderen anatomischen Gründen nicht möglich.
  • Stillstreik des Babys
  • Unbehagen beim Stillen in der Öffentlichkeit

 

Wie funktioniert eine Milchpumpe?

Eine gewöhnliche Milchpumpe besteht aus einer Brustglocke (Brusthaube) und einem Auffangbehälter, welches zusammen das Pumpset ergibt. Die Glocke wiederum besteht aus einem saugglockenähnlichen Glas- oder Kunststoffaufsatz, der auf die Brustwarze gesetzt wird. Mithilfe von Pumpbewegungen, die per Hand oder mit elektrischer Unterstützung erzeugt werden, wird ein Unterdruck in der Glocke erzeugt, der die Muttermilch ansaugt. Im Regelfall, wie es bei den mamivac® Pumpsets der Fall ist, bestehen die verwendeten Materialien aus hautverträglichen und lebensmittelechten Stoffen, sodass auch Allergiker auf diese Alternative zum Stillen zurückgreifen können.

Neben der einfachen Handpumpe gibt es elektrisch betriebene, einfache Modelle sowie Doppelmilchpumpen, mit denen Mütter die Milch beider Brüste gleichzeitig abpumpen können. mamivac®  Pumpen lassen sich grundsätzlich leicht bedienen. Die einzelnen Komponenten einer Muttermilchpumpe sind leicht demontierbar und spülmaschinenfest, sodass sie sich leicht reinigen lassen. Insbesondere Teile, die Kontakt mit der Muttermilch und der Brust haben, sollten mithilfe von heißem Wasser oder anderen materialschonenden Verfahren sterilisiert werden.

Stillen und Abpumpen mit Milchpumpen: So geht’s!

Beim wechselseitigen Abpumpen mit einem Pumpset wird zunächst die erste Brust fünf Minuten abgepumpt und im Anschluss weitere fünf Minuten die andere Brust bearbeitet. Im nächsten Durchgang widmen Sie sich erneut der ersten und zweiten Brust für je drei Minuten. Letztlich wiederholen Sie das Vorgehen noch einmal bei jeder Brust für etwa zwei Minuten.

Mit zwei Pumpsets pumpen Sie 10 Minuten an beiden Brüsten gleichzeitig ab (Doublepumping). Genaue Hinweise zur Nutzung der einzelnen Modelle von mamivac® finden Sie in den Bedienungsanleitungen oder in unserem Service-Bereich.

Wie lange bleibt Muttermilch in Muttermilchgefrierbeuteln haltbar?

Die Beutel einer Brustpumpe sind üblicherweise luftdicht und lebensmittelecht. Damit ist das Abpumpen und Lagern der Nahrung in den Muttermilchbeuteln eine sinnvolle Möglichkeit, einen kleinen Vorrat anzusammeln, mit dem das Baby flexibel gefüttert werden kann. So können Sie das traditionelle Stillen verschieben, wenn es unterwegs nicht möglich oder unangenehm für Sie als Mutter ist.

Frisch abgepumpte Muttermilch ist drei bis vier Stunden bei Raumtemperatur (16-29 °C) haltbar. Wird sie hingegen bei 4 °C im Kühlschrank gekühlt, hält sie sich bis zu 72 Stunden. Letztlich besteht die Möglichkeit, die Milch bis zu sechs Monate bei -18 °C einzufrieren, z. B. mit mamivac® Gefrierbeuteln. Wenn Sie die Milch benötigen, müssen Sie sie lediglich aufwärmen und dem Säugling in einem Becher, z. B. mamivac® Babyfeed, oder in einer Babyflasche anbieten.

Milchpumpen: Arten und Anwendungsgebiete

Normalerweise eignet sich der Morgen für das erstmalige Abpumpen von Muttermilch, da der Milchfluss hier am besten ist.
Bei der Wahl der passenden Milchpumpe gibt es jedoch einiges zu beachten, denn es existieren drei Varianten von Muttermilchpumpen: die Handmilchpumpe, die einfache elektrische Milchpumpe sowie die elektrische Doppelmilchpumpe. Erstere ist am längsten bekannt und weit verbreitet, doch auch die elektrischen Varianten werden zunehmend beliebter. Überdies unterscheiden sich die einzelnen Modelle in zahlreichen Kriterien wie Gewicht, Design, Stromversorgung (Batterie/Netzteil), Einfachheit der Reinigung uvm.

Für wen eignet sich eine Handpumpe am besten?

Vorteile Nachteile

Rhythmus und Intensität können selbst gewählt werden

günstiger als eine elektrische Milchpumpe

gut geeignet für unterwegs

leiser Gebrauch möglich

Unabhängigkeit von Stromquellen

manuelle Bedienung ohne Motor

Pumpprozess nimmt mehr Zeit in Anspruch

kein Verleih möglich

etwas Übung notwendig

 

Bei einer einfachen Handpumpe, mit der Sie Milch absaugen, setzen Sie die Brusthaube mittig auf die Brustwarze auf. Nun wird ein Vakuum erzeugt, indem die Handmilchpumpe angedrückt wird. Das Anfeuchten der entsprechenden Stelle kann hier hilfreich sein. Sitzt die Haube schließlich fest an, erzeugen Sie langsame und regelmäßige Pumpbewegungen. Konzentrieren Sie sich dabei auf den Milcheinschuss. Mit etwas Übung finden Sie heraus, wie Sie ihn am besten hervorrufen.

Elektrische Milchpumpe: Wann kommt sie zum Einsatz?

Vorteile Nachteile

eignet sich gut für berufstätige Mütter

schnelles, entspanntes Milch-Abpumpen

natürliches Saugverhalten des Babys ist nachahmbar

Verleih möglich

kostspieliger

Motorengeräusch

Stärke und Rhythmus bedingt einstellbar

 

Der Pumpprozess mit einer elektrischen Milchpumpe dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Ähnlich wie bei der Handmilchpumpe oder beim traditionellen Stillen suchen Sie sich zunächst eine komfortable Position und wärmen Ihre Brust an. Nun setzen Sie die Brustglocke mittig auf die Brustwarze und schalten die elektrische Milchpumpe ein. Wählen Sie eine so hohe Saugkraft, dass Sie das Gefühl als leicht unangenehm empfinden. Drehen Sie die Intensität im Anschluss herunter, bis das Abpumpen wieder angenehm wird. Beginnen Sie zunächst mit einem hohen Zyklus und einer geringen Saugkraft, während Sie später einen geringen Zyklus und eine hohe Saugkraft wählen. Viele Pumpen imitieren das Baby – bzw. dessen natürliches Saugverhalten – eigenständig mithilfe einer 2-Phasen-Technologie.

Generell gilt: Achten Sie bei Schmerzen immer darauf, dass Sie weniger Druck verwenden.

Hinweis zur Reinigung: Eine elektrische Milchpumpe und ihre Komponenten (ausgenommen ist das Gehäuse aufgrund der Elektronik) können einfach getrennt und gereinigt werden. Lediglich der Schlauch der elektrischen Variante sollte nie mit Wasser in Berührung kommen.

Elektrische Doppelmilchpumpe: Wo liegt der Unterschied?

Auch eine Doppelmilchpumpe wird elektrisch betrieben, jedoch zeigen sich hier zeitliche Vorteile bis zu 50 % gegenüber der Handpumpe oder der einfachen elektrischen Milchpumpe. Denn mithilfe des Doublepumping-Prinzips können beide Brüste der Mutter gleichzeitig abgepumpt werden. Da das Modell jedoch durch das 2. Pumpset teurer wird als die einfache elektrische Pumpe, ist es weniger weit verbreitet als die Standardmodelle. Das Pumpen funktioniert bei dieser Version ebenso wie bei einfachen elektrischen Milchpumpe und auch die Vorteile ähneln sich. So ist das Doublepumping-Modell ebenso wie die anderen Muttermilchpumpen mehr als geeignet, um die Milchproduktion anzuregen und dabei auch noch Zeit zu sparen.

An alle elektrischen mamivac® Milchpumpen kann ein 2. Pumpset angeschlossen werden, womit beidseitiges Abpumpen (Doublepumping) möglich ist.

Milchpumpe kaufen oder leihen?

Der Preisrahmen der einzelnen Brustpumpen ist groß. Im Regelfall erweisen sich elektrische Milchpumpen zwischen 100 und 140 € in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis als geeignet. Eine manuelle Milchpumpe, die per Hand betätigt wird, kostet zwischen 20 und 40 € und gilt als eine preiswerte Alternative zu elektrisch betriebenen Pumpen.

Welche Milchpumpe ist zu empfehlen? Das hängt von Ihren Wünschen und Zielen ab, denn jede Frau muss ihre eigene Komfortzone finden. Eine elektrisch betriebene Milchpumpe ist komfortabel und spart Zeit, allerdings ist der Preis verglichen mit dem der Handmilchpumpe, z. B. mamivac® EASY, natürlich höher. Wenn Sie auf eine elektrische Brustpumpe setzen, können Sie sich eine mamivac® SENSITIVE-C aus der Apotheke ausleihen oder über unseren Onlineshop das kleinere Modell mamivac® LACTIVE selber kaufen. Bedenken Sie beim Verleih, dass Sie Zusatzteile wie Brusthaube und Pumpset aus hygienischen Gründen neu kaufen müssen. Ihr Arzt kann Ihnen aus gesundheitlichen Gründen eine Milchpumpe auf Rezept verschreiben. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Stillhilfe.

Letztlich könnten Sie eine Milchpumpe auch gebraucht kaufen, jedoch gilt diese Option nicht als die beliebteste. Selten ist klar, ob die Brustpumpe noch richtig funktioniert. Beim Kauf oder Verleih bei mamivac® werden nur geprüfte Brustpumpen herausgegeben, sodass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter