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Was tun bei einer Brustentzündung (Mastitis)?


nackter Oberkörper einer Mutter, die Frau hält sich die Brust

Eine Mastitis wird durch verschiedene Bakterien verursacht. Der Eintritt der Keime kann einerseits über Hautwunden entlang der Lymph- und Blutbahnen erfolgen, andererseits können auch zuerst die Milchgänge besiedelt werden und die Entzündung kann sich sekundär in das umliegende Gewebe ausbreiten.
Ein Milchstau begünstigt die Vermehrung der Keime und geht oft der Mastitis voran. Der Übergang zwischen Milchstau und Mastitis ist fließend. Erreger sind in ca. 90 % der Fälle Staphylokokkus aureus, bei den restlichen Fällen meist Streptokokken und andere Keime.


Eine Mastitis wird begünstigt durch:

  • Wunde Brustwarzen
  • Verstärkter Milcheinschuss und ineffektive Behandlung
  • Schmerzen in der Brust, Brust-Trauma
  • Müdigkeit, Stress, niedere Immunlage
  • Strukturelle Probleme der Brust-Anomalien, Brust-OPs, Zysten, etc.
  • Fehlende Hygiene der Hände, Brust oder Stillhilfen

Symptome

Die Symptome sind gleich wie beim Milchstau, zusätzlich grippeähnliche Symptome mit Kopf- und Gliederschmerzen und meist schnell ansteigendes hohes Fieber. 


Prävention

Es gelten die gleichen Maßnahmen wie beim Milchstau. Auf die Vermeidung von Milchstau, wunden Brustwarzen und Stress ist besonders zu achten.


Behandlung

Vorgehen wie bei Milchstau, außerdem strenge Bettruhe. Erhöhte Trinkmenge! Falls nach 12 bis 24 Stunden, höchstens 48 Stunden, keine deutliche Besserung eintritt, ist ein stillverträgliches Antibiotikum in ausreichender Dosierung und Dauer notwendig. Häufiges Stillen ist sehr wichtig, da in der Regel mit einer Mastitis auch ein Milchrückgang zu erwarten ist.

Abstillen ist nicht indiziert und kann die Situation dramatisch verschlimmern!

Auch das Abpumpen und Wegwerfen der Milch aus der betroffenen Brust ist nicht immer sinnvoll.

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