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ZUsammensetzung der Muttermilch


Es ist allgemein bekannt, dass das Stillen die Entwicklung und Gesundheit des Babys auf optimale Weise fördert. Muttermilch ist in ihrer Zusammensetzung ideal auf das Menschenbaby abgestimmt. Die Zusammensetzung der Muttermilch wird beeinflusst durch das Stadium der Milchbildung, das Alter des Babys, die Dauer einer Stillmahlzeit sowie Stillverhalten des Babys und nur in geringem Maß durch die Ernährung der Mutter.


Baby wird von einer Mutter gestillt

Das Stadium der Milchbildung ist der wichtigste beeinflussende Faktor. Es Gibt 3 Phasen: 

Laktogenese I wird die Phasebezeichnet, In der die Brustdrüse vorgeburtliche Milch und Kolostrum (Vormilch) synthetisiert. Im Kolostrum sind verschiedene Immunstoffe besonders hoch konzentriert, z.B. Immunglobulin IgA, Laktoferrin, Lysozym.


Laktogenese II ist der Beginn der reichlichen Milchbildung (Milcheinschuss), beginnend zwei bis drei Tage nach der Geburt. 


Laktogenese III Ist die Phase der Laktationserhaltung, es wird so viel Milch nachgebildet, wie der Säugling im Moment braucht. 


Laktogenese III Ist die Phase der Laktationserhaltung, es wird so viel Milch nachgebildet, wie der Säugling im Moment braucht. 


Laktogenese IV ist die Entwöhnungsphase. Sie beginnt mit der Einführung von zusätzlicher Nahrung. In dieser Phase steigen verschiedene Immunstoffe wieder an (z.B. IgA und Lysozym) und schützen das Baby vor Keimen, mit denen es durch seine vermehrte Aktivität in Berührung kommt


Im Folgenden werden einige Inhaltsstoffe der Muttermilch und ihre Wirkungsweise kurz erklärt.


Muttermilch besteht zu 88 % aus Wasser → Erfahren Sie mehr:

Wasser fungiert als Baustoff, Lösungs- und Transportmittel und dient der Temperatur-Regelung. Weiterhin besteht Mutetrmilch zu 12 % aus festen Bestandteilen.


Laktose (Milchzucker) → Erfahren Sie mehr:

Die Laktose (Milchzucker) ist in der Muttermilch das Hauptkohlenhydrat. Laktose liefert Energie für das schnelle Gehirnwachstum und die Entwicklung des zentralen Nervensystems des Babys. Sie fördert die Aufnahme von Calcium und Eisen. In menschlicher Milch ist deshalb der Anteil der Laktose deutlich höher als in Kuhmilch. Laktose wird durch das Enzym Laktase in Glukose (schnelle Energie für das Baby) und Galaktose (essentiell für die Gehirnentwicklung) gespalten.

Neben der Laktose sind in der Muttermilch auch Oligosaccharide, also Mehrfachzucker, welche die Organreifung fördern (vor allem Gehirn) und die Bindungsstellen von pathogenen Keimen belegen.


Der Bifidusfaktor → Erfahren Sie mehr:

Der Bifidusfaktor, der nur in der Muttermilch vorkommt, fördert die Entwicklung der Bifidusbakterien, die den Magen-Darm-Trakt des Säuglings vor krankheitserregenden Bakterien, Pilzen und Parasiten schützen.


Fett ist der größte Kalorienlieferant → Erfahren Sie mehr:

Fett ist der größte Kalorienlieferant (50-55 %) in der Muttermilch und der Bestandteil, der am meisten variiert, auch während einer Mahlzeit. Entscheidend für den Fettgehalt ist die Häufigkeit und Dauer, die das Baby an der Brust saugt. Häufiges Stillen bringt einen durchschnittlich höheren Fettgehalt, da durch vermehrte Oxytozinausschüttung die Lipidsynthese und Lipidsekretion aus der Alveolarzelle in die Milch erhöht wird. Die Hintermilch kann eine 4-5 Mal höhere Fettkonzentration haben als die Milch am Anfang einer Mahlzeit. So wird das Baby satt und zufrieden.


Quelle: Skript zum Velb Basis-Seminar „Stillen und Stillberatung“ 2009

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